Presseinfo: "Instandhaltung von Güterwagen auch bei nationalem Shutdown gesichert"

02.04.2020

Instandhaltung von Güterwagen auch bei nationalem Shutdown gesichert

Bundesnetzagentur erklärt Werkstätten zu systemrelevanten Betrieben. Bescheinigungen werden seit 1. April umgehend erteilt
 
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat schnell reagiert: Instandhaltungswerkstätten werden seit dem 1. April als integraler Bestandteil des Schienengüterverkehrs anerkannt. Auch bei Einschränkungen des öffentlichen Lebens zählen sie nunmehr zu den Betrieben, deren Arbeitsfähigkeit aufrechterhalten werden soll. Der VPI hatte vergangene Woche bei den politischen Entscheidungsträgern auf die Bedeutung der Werkstätten für das System Schiene hingewiesen und dafür gesorgt, dass diese auf der von der BNetzA geführten Liste „Betreiber von Serviceeinrichtungen“ aufgenommen werden. Werkstätten haben ab sofort die Möglichkeit, sich hier eintragen zu lassen und können auf dieser Grundlage bei den zuständigen Landesbehörden notwendige Genehmigungen für ihr Unternehmen und die Belegschaft erhalten, etwa Passierscheine. Der VPI hat der BNetzA bereits eine Sammelliste ihrer Mitgliedswerkstätten übermittelt.
 
„Wir sind sehr erleichtert, dass den Instandhaltungswerkstätten der Status „Systemrelevant“ zuerkannt worden ist. Ihre Arbeit ist wichtig, um den Schienengüterverkehr auch unter den Bedingungen der Corona-Krise am Laufen zu halten“, unterstreicht Malte Lawrenz, VPI-Vorsitzender. (...)

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